AWS S3, Wasabi und Backblaze sind US-Anbieter – ihre Muttergesellschaften unterliegen dem CLOUD Act, unabhängig davon, in welcher Region deine Buckets physisch liegen. Dazu kommen Egress-Modelle, die deine Monatsrechnung unplanbar machen, sobald du Daten wirklich zurücklädst. intercolo spricht dieselbe S3-API mit SigV4-Signatur, speichert deine Objekte aber ausschließlich im RZ Frankfurt, stellt einen AVV nach Art. 28 DSGVO bereit und rechnet Egress transparent ab: 1 TB inklusive pro gespeichertem TB. Dein Tooling bleibt – Veeam, Restic, rclone, s3cmd, die AWS SDKs – du tauschst nur den Endpoint gegen https://de-fra.i3storage.com mit Region de-fra.
| AWS S3 | Wasabi | Backblaze B2 | intercolo | |
|---|---|---|---|---|
| Standort / Betreiber | USA / global | USA | USA | Frankfurt, DE |
| DSGVO & AVV | CLOUD Act | CLOUD Act | CLOUD Act | AVV / Art. 28 |
| Egress-Modell | per GB billed | ≤ storage, else throttled | 3× storage free, then per GB | 1 TB free/TB, +3.99€/TB |
| Mindestspeicherdauer | none | 90 days | none | none |
| Durability | 99.999999999% | 99.999999999% | 99.999999999% | 99.999999% |
| Support | paid tiers | ticket (EN) | ticket (EN) | direct, DE/EN |
| Preis / TB / Monat | ~21€/TB + egress | ~6€/TB | ~6€/TB | 2,49 €/TB |
Wir versprechen kein Zero-Egress – das tun andere und drosseln dann still bei Fair-Use-Grenzen oder rechnen jedes zurückgelesene GB einzeln ab. Bei intercolo ist pro gespeichertem TB Storage 1 TB Egress inklusive. Wer mehr herauslädt, zahlt planbare 3,99 €/TB – transparent, ohne Überraschung auf der Rechnung, ohne Drosselung. Für Backup- und Archiv-Workloads, die selten zurückgelesen werden, reicht das inklusive Kontingent meist locker und deckt regelmäßige Restore-Tests ab. Für auslieferungslastige Workloads legst du unser CDN (PoPs in der DACH-Region und Europa) davor und hältst die Egress-Kosten niedrig.
Nach dem Schrems-II-Urteil des EuGH ist die Übermittlung personenbezogener Daten an Anbieter, die US-Recht unterliegen, rechtlich heikel – selbst wenn die Daten in einer EU-Region liegen. Denn der CLOUD Act verpflichtet US-Unternehmen zur Herausgabe, unabhängig vom Speicherort. Ein AVV und eine EU-Region räumen dieses Restrisiko nicht vollständig aus. intercolo ist ein deutscher Betreiber mit deutschem Vertragspartner: Deine Datenverarbeitung findet ausschließlich im RZ Frankfurt statt, unter deutschem und europäischem Recht, ohne Konzernmutter im US-Rechtsraum. Damit erübrigt sich die Frage nach Standardvertragsklauseln, Transfer-Impact-Assessments und dem CLOUD Act für diesen Teil deiner Infrastruktur.
Du musst keine Anwendung umschreiben. Lege bei uns einen Bucket und ein API-Key-Paar an, trage den Endpoint https://de-fra.i3storage.com mit Region de-fra ein und spiegle deine Objekte mit rclone direkt von Bucket zu Bucket. rclone prüft Prüfsummen, überträgt nur Deltas und läuft parallelisiert über viele Streams. Während der Migration bleibt deine Quelle produktiv – erst wenn der Sync vollständig durch ist, schwenkst du den Endpoint in deiner App um. Wer clientseitige Verschlüsselung möchte, hängt rclone crypt davor: Deine Daten sind dann bereits verschlüsselt, bevor sie unseren Storage überhaupt erreichen – der Schlüssel verlässt nie deine Seite.
Endpoint https://de-fra.i3storage.com, Region de-fra. Der crypt-Layer verschlüsselt clientseitig vor dem Upload – der Storage sieht nur Chiffrat.
Als S3-kompatibles Object-Storage-Repository (Typ „S3 Compatible“, nicht „Amazon S3“). Service Point https://de-fra.i3storage.com, Region de-fra, Keys setzen, Bucket wählen – deinen Immutability-Bedarf löst du als zweite Kopie im 3-2-1-Konzept, nicht storage-seitig.
restic -r s3:https://de-fra.i3storage.com/mein-bucket init – Restic verschlüsselt clientseitig und dedupliziert. Ideal für inkrementelle, verschlüsselte Backups ohne serverseitige Abhängigkeiten.
Kopieren, syncen, mounten. Buckets lassen sich per rclone mount als Laufwerk einbinden; rclone crypt liefert transparente clientseitige Verschlüsselung über TLS-Transfer.
aws s3 ls --endpoint-url https://de-fra.i3storage.com funktioniert unverändert. SigV4 ist Standard, die AWS SDKs (boto3, aws-sdk-js …) sprechen den Endpoint direkt an – nur endpoint_url und region_name setzen.
Nextcloud als Primary Object Store, s3fs für POSIX-Mounts, Cyberduck oder Mountain Duck für den GUI-Zugriff – über IPv4 und IPv6, strong read-after-write inklusive.
Du erstellst einen Bucket und ein API-Key-Paar (Access Key + Secret). Der Zugriff läuft ausschließlich über diese SigV4-Schlüssel und optionale signierte URLs – keine öffentlichen Buckets, kein Rätselraten.
Trage https://de-fra.i3storage.com mit Region de-fra in dein Tool ein. Ein Zeilenwechsel in der Config – die S3-API bleibt identisch, SigV4 ist der Standard.
Spiegle deine Objekte mit rclone sync direkt vom alten Anbieter. Prüfsummenbasiert, parallelisiert, ohne Downtime für die laufende Quelle.
Schwenke den Endpoint in deiner App um, sobald der Sync durch ist. Für auslieferungslastige Assets legst du unser CDN (DACH-Region und Europa) vor den Bucket und hältst Egress niedrig.
Statt Bucket Policies, ACLs oder IP-Filtern setzt intercolo auf ein schlankes, kontrolliertes Zugriffsmodell: Jeder Zugriff wird über API-Keys mit SigV4-Signatur authentifiziert, jede Übertragung läuft TLS-verschlüsselt. Für zeitlich begrenzte, teilbare Downloads erzeugst du signierte URLs (presigned URLs), ohne deine Schlüssel weiterzugeben – die URL läuft nach Ablauf automatisch ab. Rotiere Schlüssel gezielt, indem du pro Anwendung oder pro Projekt ein eigenes Key-Paar vergibst. Und weil Verschlüsselung at Rest bewusst nicht storage-seitig erfolgt, verschlüsselst du clientseitig mit rclone crypt, Restic oder Cryptomator: Der Schlüssel bleibt bei dir, unser Storage sieht ausschließlich Chiffrat. Kein Object Lock, keine Versionierung, keine Audit-Logs – dafür ein Modell, das du vollständig selbst in der Hand hast.
Langlebige Ablage für Veeam, Restic oder Duplicati. Selten zurückgelesene Daten sind hier günstig aufgehoben, und das inklusive Egress-Kontingent von 1 TB pro gespeichertem TB deckt regelmäßige Restore-Tests ab – Unveränderbarkeit bildest du sauber als zweite Kopie im 3-2-1-Konzept ab.
Bilder, Videos und Downloads liegen direkt im Bucket und werden über unser CDN (PoPs in der DACH-Region und Europa) ausgeliefert. Erreichbar über IPv4 und IPv6, mit strong read-after-write für frisch geschriebene Objekte.
Als Primary Object Store für Nextcloud oder als s3fs-Mount für Teams, die Dateien DSGVO-konform aus dem RZ Frankfurt teilen – ohne dass die Daten den deutschen Rechtsraum verlassen.
S3-kompatible Ablage für eigene Anwendungen, ETL-Strecken und Analytics-Exporte. Die AWS SDKs (boto3, aws-sdk-js …) schreiben nach dem Setzen von endpoint_url und region_name direkt gegen https://de-fra.i3storage.com.
Unsere Erfahrung spricht für sich: Wir haben bereits erfolgreich Migrationen mit mehreren Petabyte an Daten und über 500 Millionen Dateien durchgeführt.